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Miese Stimmung? 5 Sofort-Hilfe-Tipps für ein positives Betriebsklima

Miese Stimmung? 5 Sofort-Hilfe-Tipps für ein positives Betriebsklima

04.01.2018

Jeder wünscht es sich: Spaß bei der Arbeit, Kollegen, mit denen man auch mal lachen kann, eben eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Sich wohlfühlen, gern zur Arbeit gehen – für viele Arbeitnehmer ist das leider ein unerfüllter Traum.

In diesem Blog möchten wir Ihnen 5 Tipps an die Hand geben, mit denen Sie ohne viel Aufwand Ihren Beitrag zu einer positiven Arbeitsatmosphäre leisten können.

Unterschätzen Sie nicht, welchen Einfluss das Betriebsklima auf Ihr gesamtes Leben haben kann – nicht nur auf das berufliche. Besonders, wenn man sich unwohl fühlt, nimmt man mehr mit nach Hause, als man möchte und manchmal beeinflusst das Berufsleben so ungewollt negativen auch Ihr Privatleben.

Jeder hat es vermutlich schon einmal erlebt: Man hat sich über den Chef oder den Kollegen geärgert und hat den Groll mit nach Hause genommen. Das ist nicht schön, ist aber ganz normal, wenn es hin und wieder vorkommt. Aber nun stellen Sie sich vor, dieser Zustand wäre dauerhaft?

Das können Sie tun, um das Betriebsklima zu verbessern

Tipp Nummer 1 – Reden Sie miteinander!

Das wichtigste für ein gutes Betriebsklima ist die Kommunikation. Sprechen Sie mit Ihren Kollegen – hier ist natürlich nicht der „Flurfunk“ gemeint, sondern professionelle, berufliche Kommunikation.

Erfahrungsgemäß ist es besser, wenn Sie mit Ihren Kollegen sprechen, anstatt eine E-Mail zu schreiben. Natürlich geht das nicht bei allen Themen, gewisse Dinge müssen schriftlich festgehalten werden, aber bei allen anderen Themen gilt: Wieso nicht einmal „Frau Müller“ aus der Buchhaltung persönlich aufsuchen? Bei dieser Gelegenheit lernen Sie sich außerdem besser kennen und erkennen vielleicht sogar die ein oder andere Gemeinsamkeit.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass bei einem persönlichen Gespräch eventuelle Unklarheiten, Missverständnisse und Fragen unmittelbar geklärt werden können. Somit wird keine Zeit verschwendet, wenn E-Mails hin und hergeschrieben werden und im schlimmsten Fall im Postfach untergehen.

Tipp Nummer 2 – Die Kunst des Zuhörens

Es ist nicht nur wichtig, offen miteinander sprechen zu können. Mindestens genauso wichtig ist es, dass Sie gut zu- und hinhören können.

In Meetings sollte es selbstverständlich sein, dass Sie den Gesprächen folgen – aber auch abseits von Meetings werden Ihre Kollegen diese Seite an Ihnen schätzen.

Manche Menschen sind in Ihrer Sprache nicht sehr direkt und „verstecken“ hinter Ihren Aussagen hin und wieder mehr, als sie offen sagen würden. Fragen Sie hier ruhig einmal nach, wie derjenige das genau meint. So erfahren Sie, was Ihr Gegenüber wirklich ausdrücken möchte und signalisieren ihm, dass Ihnen eine gute Gesprächsgrundlage und gegenseitiges Verständnis wichtig sind.

Wichtig: Wenn sich Ihnen ein Kollege anvertraut, dann behalten Sie das Gesagte für sich. Tratsch hat im Büro nichts zu suchen. Beherzigen Sie das.

Tipp Nummer 3 – Gehen Sie als gutes Beispiel voran

Tipp: Um die Atmosphäre aufzulockern, empfiehlt es sich, hin und wieder etwas Süßes mitzubringen. Ein selbstgebackener Kuchen oder eine Schachtel Pralinen – darüber freuen sich alle. Wenn Sie das Ganze dann auch noch gemeinsam essen, stärkt das das Gefühl des Miteinanders deutlich.

All das mögen auf den ersten Blick Kleinigkeiten sein. In der Tat ist es aber so, dass unsere Umgangsformen den Alltag im Büro bestimmen. Macht arbeiten nicht viel mehr Spaß, wenn man auch zusammen lachen kann?

Gehen Sie also als gutes Beispiel voran. Das kann schon einmal eine Portion Mut erfordern, wenn Sie zum Beispiel gewisse Eigenheiten ansprechen. Aber es lohnt sich auf lange Sicht. Denn sind wir mal ehrlich – jeder möchte in einer angenehmen Atmosphäre arbeiten. Und dazu gehört nun mal, dass man sich unter Kollegen einen „Schönen Abend“ wünscht und auch mal fragt, wie das Wochenende war.

Tipp: Loben Sie Ihre Kollegen ruhig einmal oder bedanken Sie sich, wenn Ihnen der Kollege die „vermeintlich selbstverständlichen“ Zahlen geschickt hat. Übertreiben Sie aber nicht – ehrlich gemeinte Wertschätzung ist wichtig und jeder erfährt sie gern.

Tipp Nummer 4 – Kritik äußern: offen und konstruktiv

Ihnen ist die Unordnung auf dem Schreibtisch der Kollegin schon lange ein Dorn im Auge? Sie sind genervt, weil eine Kollegin Ihnen dringend benötigte Unterlagen, nicht wie vereinbart, geschickt hat?

Äußern Sie Ihren Unmut ruhig – aber bitte konstruktiv. Versetzen Sie sich dabei in die Rolle Ihres Gegenübers. Werden Sie gern lautstark und im schlimmsten Fall noch vor den anderen Kollegen bloßgestellt? Bekommen Sie gern eine wütende Email, in der sogar Ihr Vorgesetzter in Kopie genommen wurde? Nein? Ihre Kollegen bestimmt auch nicht.

Also reden Sie miteinander, wenn das persönlich nicht geht, greifen Sie zum Telefon und fragen nach, wo das Problem liegt, ob es Unklarheiten gibt und ob sie vielleicht unterstützen können. Sagen Sie auch, dass Sie Unterstützung benötigen, weil Sie sonst Ihr Projekt nicht abschließen können.

Meist sind die Gründe für Verzögerungen ganz banal und nach einem offenen Gespräch bekommen Sie in den meisten Fällen die benötigten Unterlagen, Zahlen, o.ä.

Tipp: Oft hilft es auch, wenn Sie schon nachhaken oder etwas sagen, bevor Sie sich ärgern.

Tipp Nummer 5 – Schlagen Sie einen Betriebsausflug vor

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass sich Kollegen bei gemeinsamen Aktivitäten besser kennenlernen und sich dadurch ein besseres Team-Building erzielen lässt, wovon letztlich die tägliche Arbeit profitiert.

Sie denken jetzt vielleicht, „Reicht da nicht die gemeinsame Mittagspause?“ – Jain. Nur dann, wenn Sie es schaffen, während Ihrer Pause zwischen Essen und Hin- und Rückweg, nicht über die Arbeit zu sprechen. Erfahrungsgemäß schaffen das die wenigsten. Den meisten steckt der Vormittag noch in den Knochen oder gedanklich ist man schon beim Meeting am Nachmittag, oder oder oder…

Wieso also nicht einmal einen Betriebsausflug vorschlagen? Hier können Sie sehr kreativ sein und sich überlegen, was gut zu Ihrem Unternehmen oder Ihrer Abteilung passt. Zugegebenermaßen sind nicht alle Ausflüge gleich gut geeignet, von einem Teamausflug in die Sauna wäre wohl eher abzuraten.
Gut eignen sich aber z.B. folgende Aktivitäten

Achten Sie darauf, dass Ihr Vorschlag zu der Teamstruktur (Alter, körperliche Fitness, Vorlieben oder Ängste) passt.

Idealerweise treffen Sie eine Vorauswahl und entscheiden dann gemeinsam im Team. So hat jeder ein Mitspracherecht und fühlt sich mit einbezogen, das ist wichtig.

 

Fazit: Gehen Sie als gutes Beispiel voran und übernehmen Sie Verantwortung. Wenn sich etwas verändern soll, muss man die Initiative ergreifen.

Seien Sie höflich zu Ihren Kollegen und versuchen Sie aktiv einen besseren Arbeitsalltag zu gestalten. So können Sie Ihr Betriebsklima aktiv mitgestalten.

 

Anna Mirabichvili – Marketing and Communications

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