Feierabend für den Kopf – so können Sie lernen, sich gezielt zu entspannen

Feierabend für den Kopf – so können Sie lernen, sich gezielt zu entspannen

10.01.2018

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Seit Jahren ist Burnout in aller Munde. Einige haben Betroffene im Bekannten- oder Freundeskreis und haben somit erlebt, was für gravierende Auswirkungen ein Burnout haben kann.

Aber warum kommt es überhaupt zu einem Burnout und gibt es Wege, wie man sich davor schützen kann?

Die Ursachen

Die Ursachen sind oft äußerst vielschichtig und individuell und sind nicht immer nur auf Stress und Überlastung im Beruf zurückzuführen. Oft ist es eine Mischung aus mehreren belastenden Faktoren, die dem Betroffenen buchstäblich „über den Kopf wachsen“.

Folgende Ursachen und Auslöser können zu einem Burnout führen:

All das kann schnell dazu führen, dass sich im Kopf alles nur noch darum dreht. Abschalten wird immer schwerer, man kann schnell in die sogenannte „Negativ-Spirale“ geraten.

 

Folgende körperliche Symptome von zu viel Stress können u.a. sein:

 

So weit sollte es gar nicht erst kommen

Einen großen Schritt zur Prävention können Sie selber gehen, wenn Sie lernen, sich bewusst zu erholen.

Es gibt Studien, die belegen, dass Menschen, die ihre Erholung bewusst planen, insgesamt deutlich erholter sind.

Der Großteil der Befragten nutzt einfachste Möglichkeiten, um den Kopf frei zu bekommen

Als besonders erholsam wurde von den Befragten die sportliche Betätigung und Unternehmungen mit Familie und Freunden wahrgenommen.

Mit der geplanten, also bewussten Entspannung ist es aber nicht immer so einfach. Natürlich fällt dies besonders schwer, wenn einem die Gedanken rund um die Arbeit im Wege stehen.

Tipp: Schalten Sie das Smartphone oder zumindest die E-Mail-Weiterleitung nach Feierabend aus. Gönnen Sie Ihrem Kopf auch mal eine Auszeit. Die E-Mails können bestimmt auch hin und wieder bis zum nächsten Tag warten.

Wussten Sie, dass täglich etwa 269 Milliarden E-Mails von etwa 3,7 Milliarden Accounts empfangen und gesendet werden?

Einige deutsche Großkonzerne haben das Problem der permanenten Erreichbarkeit erkannt und handeln bereits. Der Sportwagenbauer Porsche strebt eine Betriebsvereinbarung an, in der geregelt werden soll, dass Mails, die zwischen 19 Uhr und 6 Uhr sowie am Wochenende eintreffen, automatisch an den Absender zurückgeschickt werden und nicht mehr in der Mailbox des Mitarbeiters landen.

Den kompletten Artikel lesen Sie hier.

 

Versuchen Sie sich zu motivieren

Nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag hat man selten Lust z.B. noch ins Fitnessstudio zu gehen und sich auf dem Laufband vollkommen auszupowern.

Es muss ja auch nicht gleich bis ans Limit gehen. Wählen Sie Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen und bei denen Sie abschalten können.

Tipp: Wenn es Ihnen schwerfällt, sich spontan zu erholen, planen Sie die Zeit in Ihrem Kalender fest ein. Beispielsweise zwei Abende in der Woche für jeweils eine Stunde. Oder jeder zweite Samstag im Monat.

Planen Sie es so, wie es sich für Sie am besten vereinbaren lässt. Sie sollen sich nicht stressen, nur um Ihre gesetzten Entspannungsfenster zu erreichen. Das wäre zugegebenermaßen eher kontraproduktiv.

 

Bleiben Sie dran – Entspannung braucht Zeit

Viele haben mittlerweile verlernt, sich zu erholen. Verwerfen Sie Ihre neuen Entspannungsmaßnahmen also nicht sofort wieder, wenn der erwünschte Erfolg sich nicht gleich nach dem ersten Versuch einstellt.

Den ersten Schritt haben Sie bereits getan. Sie sind sich bewusst, dass Sie etwas tun müssen, um sich langfristig besser zu fühlen und nicht in die Burn-out-Falle zu treten.

Bleiben Sie also dabei. Sie werden sich langfristig besser fühlen.

Die Fähigkeit, sich effektiv vom Arbeitsalltag erholen zu können, nimmt mit dem Alter zu. Das bedeutet, dass besonders Menschen im Alter von 30 bis 50, lernen müssen sich zu regenerieren und unter Umständen ihre Arbeitsbelastung und ihre Einstellung zum Beruf zu hinterfragen.

 

Hier noch einmal eine Zusammenfassung der Dinge, die Sie selbst beeinflussen können, um sich gezielt von der Arbeit zu erholen und sich zu entspannen.

  1. Eingestehen, dass Sie gestresst sind und Möglichkeiten der Entspannung benötigen
  2. Reduzieren Sie Ihre Erreichbarkeit
  3. Planen Sie bewusst Entspannungsfenster ein und unternehmen, was Ihnen Spaß macht
  4. Üben Sie sich in Geduld – Entspannung braucht Zeit

 

Anna Mirabichvili – Marketing and Communications

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