5 Fragen an…Rico Grosse-Schütte, Inhouse Consultant bei ageneo und Experte im Medizintechnik-Umfeld

5 Fragen an…Rico Grosse-Schütte, Inhouse Consultant bei ageneo und Experte im Medizintechnik-Umfeld

13.02.2018

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ageneo-Mitarbeiter und Geschäftspartner melden sich zu Wort: Von unseren Consultants bis hin zur Geschäftsleitung und langjährigen Wegbegleitern – hier hat jeder eine Meinung. Die Kollegen berichten über ihren Weg zur Personalberatung, was ihnen bei ageneo gefällt und geben Tipps für potenzielle Bewerber. Geschäftspartner berichten über Inside-News aus den Life-Scienes und vieles mehr.

Lesen Sie hier, warum sich Rico Grosse-Schütte für eine Zusammenarbeit mit ageneo entschieden hat und was für ihn die spannendsten Themen im Medizintechnik-Umfeld sind.

Kannst du erklären, wie die Zusammenarbeit mit ageneo aussieht und warum du dich für eine Zusammenarbeit mit uns entschieden hast?

Die Personalsuche hat einen hohen Stellenwert und ist immer sehr dringend, da z.B. die Projekte, für die man das Personal einsetzen muss, nicht warten können. Ich war selber schon in der Position, Personal führen und aufbauen zu dürfen, auch habe ich schon in einer Personalberatung gearbeitet.

Daher weiß ich, dass es erstens darauf ankommt, eine exakte Stellenbeschreibung für die Vakanz vom Auftraggeber zu bekommen.

Zweitens muss diese Stellenbeschreibung sofort verstanden werden, so dass der Personalberater direkt mit der Suche beginnen kann. Alle vom Personalberater später nachfolgenden Fragen an den Auftraggeber, bzgl. Definitionen von Fachbegriffen oder Tätigkeiten, kosten Zeit und Nerven.

Drittens; bei Interviews mit Kandidaten, es ist teilweise sehr schwierig mit Fragen an den potentiellen Kandidaten zu erfahren, wo fachliche Stärken und Präferenzen liegen.

An genau dieser Stelle komme ich ins Spiel. Wir benötigen vom Auftraggeber eine exakte Stellenbeschreibung, haben wir die nicht, oder ist es schwierig diese zu beschreiben, kann ich dabei unterstützen bzw. übernehmen.

Weiter mache ich mir zur Aufgabe, das ageneo-Team stets inhaltlich auf dem Laufenden zu halten, so dass die Berater einen echten Einblick in Fachthemen, Entwicklungen und Trends erhalten.

Hier kann ich einen Teil meiner langjährigen Erfahrungen weitergeben und weiß, dass das Team auch langfristig davon profitieren wird. Außerdem bin ich bei einigen Telefoninterviews dabei, entweder führe ich die Interviews (besonders, wenn es um sehr spezialisierte Themen geht) oder halte mich im Hintergrund.

Das ageneo-Team, welches international zusammengestellt ist, offen ist für neue Wege, jung und wissbegierig ist, nicht nur national sondern auch international arbeitet und von der Grundeinstellung für mich passt, hat mich zu einer Zusammenarbeit bewegt.

Deine Schwerpunkte umfassen unter anderem Qualitätsmanagement, Regulatory Affairs und das Lieferantenmanagement. Gibt es etwas, das dir besonders viel Spaß macht und warum ist das so?

Neben dem Lieferantenmanagement ist das Qualitätsmanagement für mich wirklich sehr interessant und macht am meisten Spaß.  Sei es der Organisationsaufbau, das Abarbeiten von CAPAs, das Organisieren von Field Corrections. Da das Qualitätsmanagement mit diversen Abteilungen und auch Lieferanten auf vielen Ebenen Berührungspunkte hat, bleibt es immer spannend und vielseitig.

Viele internationale Medizintechnik-Unternehmen zählen zu deinen Kunden. Mit vielen von ihnen verbindet dich eine langjährige Zusammenarbeit. Wie hast du das geschafft?

Da gibt es wirklich Kunden, die kenne ich schon seit 15 Jahren, damals war ich für sie als Lieferant und im Qualitätsmanagement tätig. Heute arbeite ich für sie als Berater und Dienstleister und sie schicken mich unter anderem nach China oder Malaysia zur Lieferantenqualifizierung und um Lieferantenaudits durchführen und oder wenn nötig, auch gleich die Massnahmen zu monitoren bzw. abzuarbeiten. Wie ich das geschafft habe? Das weiß ich nicht, ich nehme an Vertrauen spielt eine große Rolle.

Für deine Kunden bist du viel in Asien unterwegs. Wie beurteilst du den asiatischen Markt im Hinblick auf Qualität und Knowhow bezogen auf die Medizintechnik-Produktion?

Das stimmt, ich bin viel in Asien unterwegs und das nicht nur für Kunden aus Europa, mittlerweile zählen auch asiatische Firmen zu meinen Kunden.

In Asien läuft alles sehr schnell, manchmal ohne viel Bürokratie, es wird einfach mal gestartet. Sehr viele Firmen schicken ihre Knowhow-Träger nach Asien zum Schulen und Trainieren der Mitarbeiter Vorort, das ist sehr aufwendig und kostet Zeit und Geld. Außerdem wechseln die Mitarbeiter in Asien sehr oft ihren Arbeitsplatz. Die resultierende Qualität ist sehr gut, man muss immer „am Ball bleiben“, aber wo muss man das nicht?

Was können deutsche Unternehmen von asiatischen Unternehmen lernen und umgekehrt?

Das ist tatsächlich die Frage, die ich am häufigsten gestellt bekomme.

Da muss man sich wirklich (sofern man das kann), beide Seiten ansehen, verstehen und sich dann von Beidem das Beste heraussuchen, implementieren und loslegen. Was mir hier gut gefällt, ist, dass in einigen asiatischen Ländern, die Unterstützung von neuen Firmen und Forschung sehr gut und unkompliziert ist. Man kann mit wenig Mitteln viel ausprobieren und das in einem übersichtlichen Zeitraum.

Möchten Sie noch mehr über ageneo erfahren? Hier finden Sie weiterführende Informationen über unsere Branchen-Schwerpunkte und welche Services wir Ihnen anbieten: Unsere Lösungen

Anna Mirabichvili – Marketing and Communications

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