Onboarding – so gelingt die perfekte Einführung neuer Mitarbeiter

Onboarding – so gelingt die perfekte Einführung neuer Mitarbeiter

20.02.2018

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Der Begriff Onboarding leitet sich vom Englischen „taking on board“ ab und bedeutet so viel wie An-Bord-Nehmen. Gemeint ist hiermit, wie Unternehmen neue Mitarbeiter* möglichst gut integrieren und sich so über den ersten Arbeitstag hinaus ein erfolgreiches Arbeitsverhältnis entwickeln kann.

Was bedeutet Onboarding für den neuen Arbeitgeber und was sollten Sie tun, damit die Einarbeitungsphase zum vollen Erfolg wird? Wir zeigen es Ihnen!

Die Ziele des Onboardings

Sie konnten den perfekten neuen Mitarbeiter für Ihre Organisation gewinnen – dazu kann man Ihnen gratulieren! Aber damit allein ist es nicht getan, jetzt beginnt eine entscheidende Phase. Nun müssen Sie dafür sorgen, dass die Integration des neuen Kollegen einwandfrei funktioniert. Es kommt immer wieder vor, dass Mitarbeiter das Arbeitsverhältnis noch in der Probezeit kündigen, weil sie sich nicht gut aufgehoben fühlen, weil sie nicht gut ins Team integriert wurden oder einfach, weil keine gute Einarbeitung stattgefunden hat. Experten schätzen die Zahl hier auf bis zu 15 – 20%.

Die Ziele sollten also sein:

  1. Den neuen Kollegen schnell bestmöglich integrieren, so wird er schnellstmöglich produktiv und Sie steigern seine Motivation
  2. Eine Kündigung während der Probezeit bzw. zwei bis drei Jahre danach zu vermeiden
  3. Dem Kollegen durch eine gelungene Einarbeitung ermöglichen, seine Ziele zu erreichen
  4. Über- und Unterforderung zu vermeiden
  5. Das Team in die Onboardingphase einzubinden, so fällt das Teambuilding leichter und der neue Kollege kann sich schnell einleben

Die drei Phasen des Onboardings

  1. Die Vorbereitungsphase
  2. Die Orientierungsphase
  3. Die Integrationsphase

 

  1. Die Vorbereitungsphase

Sie können bereits vor dem ersten Arbeitstag einige Vorbereitungen treffen, damit sich der neue Kollege entsprechend vorbereiten kann. Sie können ihm beispielsweise wichtige Unternehmensinformationen zusenden, wie z.B.

 

Vor dem ersten Arbeitstag können Sie über die Personalabteilung auch schon

anfordern. Dann sind diese Punkte bereits abgehakt und der erste Arbeitstag kann komplett der Vorstellung der neuen Kollegen gewidmet werden.

 

Weitere Dinge, die Sie vor dem ersten Arbeitstag erledigen sollten:

 

  1. Die Orientierungsphase

Endlich ist es soweit, der erste Arbeitstag des neuen Mitarbeiters ist gekommen. Bitte informieren Sie rechtzeitig den Empfang, damit er den neuen Kollegen Willkommen heißt und ihn zu seiner ersten Station begleitet oder den ersten Ansprechpartner bittet, den Neuankömmling abzuholen.

In den ersten Tagen ist es wichtig, dass der neue Mitarbeiter Stück für Stück die neuen Abläufe und Strukturen, das neue Team und vielleicht auch schon die ersten Kunden kennenlernt.

Wichtig ist, dass Sie bei allem die Ruhe bewahren und Gelassenheit ausstrahlen. Ihr neuer Mitarbeiter wird dankbar sein, denn er ist bestimmt aufgeregt und angespannt und muss viele neue Eindrücke verarbeiten und sich gefühlt 1.000 Dinge und Namen merken.

 

Folgende Punkte sind für die Orientierungsphase und besonders für den ersten Arbeitstag von hoher Bedeutung:

 

  1. Die Integrationsphase

Die erste Zeit der Einarbeitung haben Sie und Ihr Team gut gemeistert. Der neue Mitarbeiter arbeitet bereits selbstständig und findet sich immer mehr in das Unternehmen und die Strukturen ein.

Nun gilt es, den Kollegen komplett in das Team zu integrieren, so erreichen Sie, dass der Kollege sich auch emotional an Ihr Unternehmen bindet. Es entsteht Loyalität und kann außerdem die Motivation fördern.

Folgende Maßnahmen für eine gelungene Integration haben sich bewährt:

Anna Mirabichvili – Marketing and Communications

*Allein aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei der Personenbezeichnung in diesem Beitrag auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Die verkürzte Sprachform hat lediglich redaktionelle Gründe und beinhaltet keinerlei Wertung. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.

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