So gelingt das perfekte Bewerbungsfoto – 8 Tipps und Tricks

So gelingt das perfekte Bewerbungsfoto – 8 Tipps und Tricks

13.03.2018

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Über das Bewerbungsfoto gibt es mittlerweile geteilte Meinungen und es ist heutzutage auch kein Muss mehr in einer Bewerbung. Auch ohne ein Foto in Ihrer Bewerbung, gilt diese i.d.R. als vollständig. Deutschland gehört aber zu den Ländern, in denen Bewerbungsbilder noch zugelassen sind und deshalb auch häufig noch erwartet werden.

Es gibt aber auch Länder, in denen Bewerbungsfotos nicht eingesetzt werden dürfen, wie zum Beispiel:

In den meisten Fällen ist dies auf Anti-Diskriminierungsgesetze zurückzuführen, denn in den USA darf niemand wegen seiner ethnischen Herkunft, seines Alters, der sexuellen Orientierung oder seines Aussehens diskriminiert werden.

Seitdem in Deutschland 2006 das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) eingeführt wurde, gilt das Bewerbungsfoto hierzulande teilweise als umstritten.

Das AGG soll Bewerber und Arbeitnehmer vor Diskriminierung und Ungleichbehandlungen schützen. Insbesondere folgende Kriterien sollen durch das Gesetz keine Rolle mehr im Auswahlprozess spielen:

Viele (vor allem große) Unternehmen haben deshalb ihre Bewerbungsprozesse darauf abgestimmt und setzen grundsätzlich keine Bewerbungsfotos mehr voraus.

Trotzdem gibt es Vorteile bei einem guten Bewerbungsfoto, u.a.

Diese Vorgehensweise wird wahrscheinlich kaum ein Personalverantwortlicher zugeben, bei hohem Bewerbungsaufkommen ist sie aber häufig nicht unüblich. Eine Studie der Antidiskriminierungstelle des Bundes (ADM) von 2010 belegt dies. 

Sollten Sie sich also für ein Foto in Ihrer Bewerbung entscheiden, gibt es einiges, was Sie beachten sollten.

Hier sind unsere Tipps und Tricks für das perfekte Bewerbungsfoto

Ein freundliches, offenes Lächeln ist sympathisch und kann Lust machen, sich Ihre Unterlagen genauer anzusehen.

Ein ausgewogenes Licht macht viel aus. So werden ungünstige Schatten vermieden. Achten Sie bitte auch darauf, dass Ihre Haut nicht glänzt. Das sieht auf den meisten Bildern eher ungünstig aus.

Ein gewisses Maß an Retuschieren ist erlaubt. Sollte zum Beispiel ein störender Schatten auf dem Foto sein, können Sie diesen ohne schlechtes Gewissen retuschieren. Passen Sie aber auf bei eventuellen Falten oder dem ein oder anderen Kilo. Es ist extrem wichtig, dass Sie sofort wiedererkannt werden.

Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie ein aktuelles Bild verwenden. Wie oben bereits erwähnt, ist es sehr wichtig, dass Sie sofort erkannt werden, wenn Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden.

Wenn Sie sich optisch also verändert haben, beispielsweise ein neuer Haarschnitt, eine neue Haarfarbe oder Sie tragen nun eine Brille, lassen Sie besser neue Bilder von sich machen. Es lohnt sich!

Sie haben das perfekte Selfie von sich geschossen oder gefallen sich auf dem Foto aus dem letzten Familienurlaub besonders gut? Das ist schön – aber für eine Bewerbung leider überhaupt nicht geeignet.

Lassen Sie lieber professionelle Bilder von sich schießen, denn den Unterschied zwischen einem selbstgemachten und einem professionellen Bewerbungsfoto sieht man immer. Es müssen aber nicht zwangsläufig Fotos vom Fotografen werden. Viele besitzen mittlerweile Profikameras für den privaten Gebrauch. Wenn jemand gut damit umgehen kann, ist es ein Versuch wert, mit einem Bekannten Bewerbungsfotos zu schießen. Wichtig ist hierbei aber, dass Sie unbedingt auf den richtigen Bildausschnitt achten müssen.

Wählen Sie ein Outfit, welches Sie auch zu einem Vorstellungsgespräch anziehen würden, damit sind Sie für Business Bilder immer gut beraten.

Wichtig: Achten Sie immer darauf, dass Ihre Schultern bedeckt sind oder das Hemd/die Bluse nicht zu weit aufgeknöpft ist.

Außerdem sollten Sie mit zu grellen Farben oder auffälligen Mustern etwas vorsichtig sein und diese lieber vermeiden. Gedeckte Farben und weiße Hemden/Blusen eignen sich einfach am besten. Denn es soll nichts zu sehr ablenken, der Fokus soll auf Ihrem Gesicht und Ihrer Ausstrahlung liegen.

Stylen Sie sich Ihre Haare so, wie Sie sie auch im Alltag tragen. Das ist am authentischsten und sorgt auch dafür, dass Sie sich wohlfühlen – und das soll das Bild schließlich zeigen.

Damen sollten an ein angemessenes Make-Up denken. Lassen Sie den knallroten Lippenstift lieber weg, auch wenn Sie ihn noch so gern auftragen.

Auch bei der Wahl der übrigen Accessoires sollten Sie genau überlegen. Dezenter Schmuck ist auch hier meist die beste Wahl. Zu auffällige Schmuckstücke könnten auch wieder ablenken.

Experimentieren Sie ruhig mit Ihrer Körperhaltung. Fast jeder Mensch hat eine Schokoladenseite und es lohnt sich, diese herauszufinden. Hier kann es manchmal schon reichen, wenn Sie etwas schräg zur Kamera stehen oder den Kopf etwas drehen.

Wenn Sie sich für ein Shooting beim Profi entscheiden, wird dieser Ihnen helfen, Sie ideal in Szene zu setzen.

Tipp: Üben Sie auch ruhig vor dem Spiegel. Sie werden schnell sehen, welche Pose vorteilhaft für Sie ist.

Wenn Sie nervös sind, sprechen Sie das ruhig offen an. Die meisten Fotografen haben tolle Tricks auf Lager, mit denen Sie sich sehr schnell entspannen werden.

Lassen Sie die Finger von „besonderen“ Bewerbungsbild-Posen, wie z.B. Handy oder Telefon am Ohr, ein Ordner im Arm, o.ä. Das ist nicht mehr zeitgemäß und könnte Ihren Gegenüber im schlechtesten Fall eher amüsieren.

Auch bei der Größe des Bewerbungsbildes hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Das kleine Passbildformat ist längst überholt.

Momentan sind folgende Maße am gängigsten:

Der Standard ist immer noch im Hochformat, mit einem Bild im Querformat fallen Sie mitunter auf, was ja nicht schlecht ist. Wenn Sie ein Querformat wünschen, sagen Sie das Ihrem Fotografen, denn nicht jede Pose eignet sich für dieses Format.

 

Tipp: Achten Sie während Ihrer Bewerbungsphase unbedingt auf Ihre Social Media Profile. Es ist durchaus üblich, dass diese von potentiellen Kandidaten auch bei Facebook, Instagram und Co. einem Check des neuen Arbeitgebers unterzogen werden.
Hierzu wichtig: Zwar ist es so, dass die Informationen (Beiträge, Bilder, etc.) Ihrer Social Media Profile kein Bestandteil einer Entscheidung im Auswahlprozess sein dürfen, jedoch ist es auch hier nicht unüblich.
Achten Sie also darauf, was Sie posten, teilen und was Sie mit „Gefällt mir“ markieren. Es wäre auch eine Überlegung wert, Ihre Profilbilder zu tauschen, wenn Sie aktuell beispielsweise ein „Ballermann“-Foto oder ein Wiesn-Selfie gewählt haben. Wir haben immer wieder erlebt, dass die Inhalte von Social Media Profilen zu Irritationen bei Unternehmen geführt haben. Dies können Sie vermeiden – versuchen Sie sich in die Situation Ihres potentiellen neuen Arbeitgebers zu versetzen. Dann werden Sie recht schnell spüren, welche Inhalte und Fotos in Ordnung sind und welche Sie lieber nicht öffentlich zeigen sollten.

 

Wenn Sie weitere Informationen rund um das Thema Bewerbung suchen, haben wir in unserem Blog einige für Sie zusammengetragen: Click here!

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Anna Mirabichvili – Marketing and Communications

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