5 Fragen an…Melissa Bungartz, Fotografin

5 Fragen an…Melissa Bungartz, Fotografin

21.06.2018

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Lesen Sie hier, welche Tipps unsere Fotografin Melissa Bungartz für das perfekte Bewerbungsfoto hat und warum es sich lohnt, etwas Zeit und Geld in das perfekte Bild zu investieren.

 

 

Liebe Melissa, du fotografierst immer wieder Menschen, die sich das perfekte Bild für Ihre Bewerbungsunterlagen wünschen. Was ist hier die besondere Herausforderung für Model und Fotografin?

Darin, in verhältnismäßig kurzer Zeit ein authentisches, entspanntes Ergebnis zu erzeugen. Viele fühlen sich am Anfang noch etwas unwohl (die Situation ist für die meisten ja auch ungewohnt), ich versuche schnell eine entspannte Atmosphäre herzustellen, damit das Ergebnis locker und nicht gestellt aussieht und dem „Model“ entspricht.

Für wie wichtig hältst du ein gelungenes Bewerbungsbild?

Sehr wichtig. Ich finde es zwar selbst als Fotografin (also nicht ganz objektiv) gut, grundsätzlich nach dem Leistungsprofil zu gehen. Aber seien wir doch mal ehrlich: Letztendlich entscheiden der erste Eindruck und der Sympathie-Faktor doch recht viel.

Ähnlich wie beim Dating: Der Äußere Eindruck am Anfang ist wichtig, danach schaut man, ob der Rest auch noch passt 😉

Welchen Tipp hast du, was die Outfitfrage und das Make-Up betrifft?

Man sollte sich danach richten, wie man auch zum Bewerbungsgespräch erscheinen würde (oder wie man sich in der ersten Woche im neuen Job kleidet – und sich noch Mühe gibt). Kleine Muster sind nicht empfehlenswert, lieber einfarbig.

Am besten auch nicht zu saisonal, d.h. eher keine Tücher und Schals tragen oder winterliche Motive auf der Krawatte etc.
Zu knallige Farben würde ich nicht empfehlen, da sie vom Wesentlichen – der Person an sich – ablenken.

Make-Up und Schmuck grundsätzlich dezent, wobei man beim Make-Up gern etwas mehr als üblich auflegen kann. Auf dem Foto kommt es immer etwas dezenter rüber.

Die große Frage: Krawatte ja oder nein? Am besten informiert man sich vorher, was in der Branche allgemein oder speziell in der Firma üblich ist und passt sich an. Hierfür kann man z.B. auf der Homepage der Firma nach Mitarbeiterfotos suchen.

Wie haben sich deiner Ansicht nach die Bewerbungsfotos im Laufe der letzten Jahre verändert? Kann man so etwas wie einen Trend erkennen?

Ja, der Bereich Bewerbungs- und Businessbilder wird offener. Sowohl, was das Outfit betrifft, als auch die Pose und der Bildausschnitt. Wichtig ist, dass es authentisch zur Person ist und auch zur Branche passt. Ich fotografiere z.B. eine Erzieherin ganz anders, als einen Wirtschaftsprüfer oder wieder ganz anders, als einen Architekten oder Designer.

Hast du zum Schluss noch einen Tipp für besonders Nervöse und was man tun kann, damit man trotzdem das perfekte Bewerbungsfoto bekommt?

Zu einem guten Fotografen gehen (vorher die Website anschauen, ob einem der Bildstil gefällt) und sich beim Shooting nicht zu viele Gedanken machen.  Der Fotograf wird entsprechende Anweisungen und Hilfestellungen geben. Wenn man es einfach laufen lassen kann, sind die Bilder viel unverkrampfter.

 

Seit 2014 fotografiert Melissa ihrem eigenen Fotostudio Melissa Bungartz – Fotografie Erleben in München. Bereits während ihrer Fotografenausbildung erhielt sie die erste ihrer zwei internationalen Auszeichnungen. Neben Hochzeits-, Familien- und Portraitfotos, gehören Businessshootings zu ihrem Fachgebiet. Wenn Sie mehr über Melissa und ihre Arbeit erfahren möchten, klicken Sie bitte hier.

Anna Mirabichvili – Marketing and Communications

 

*Allein aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei der Personenbezeichnung in diesem Beitrag auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Die verkürzte Sprachform hat lediglich redaktionelle Gründe und beinhaltet keinerlei Wertung. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.

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